Kurze Werbepause...demnächst gehts weiter.
Dafür ein kleines videographisches Schmankerl...
2008-01-19
Für die kalten, grauen Tage...
Eingestellt von admin um 9:49 PM
2007-12-31
Selber Schuld! - Februar 2008
Pünktlich zum Jahresende ist der Aufruf zum nächsten „13. Februar“ Festival 2008 in Dresden erschienen.
Selber Schuld!Weiterlesen via venceremos.
Deutsche TäterInnen sind keine Opfer! – Gegen jeden Geschichtsrevisionismus!
Die Geschichte von der unschuldigen Bevölkerung, in einer angeblich militärisch bedeutungslosen Kunst- und Kulturstadt, „the Great Dresden Swindle“, bestimmt seit ihrer ursprünglichen Stiftung durch die Nationalsozialisten die Erinnerung an die Bombardierung Dresdens vom 13. bis 15. Februar 1945. Im Kalten Krieg auf verschiedene Art und Weise instrumentalisiert, gibt die Selbstdarstellung als Kriegsopfer selbst 17 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung gemeinschaftlichen Halt.
Die Opfer des Nationalsozialismus kommen dabei kaum zu Wort. „ZeitzeugInnen“, die man lieber hört, beginnen ihre Erzählungen erst mit dem 13.Februar.Der "alliierte Bombenterror", den sie beschreiben, gibt das Stichwort für den alljährlich größten bundesweiten Nazi-Aufmarsch der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO).
63 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges bleibt die Bezugnahme auf den 13. Februar 1945 die einfachste Möglichkeit, um sich in Dresden öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Im Vorfeld eines Fußballspieles zwischen „Dynamo Dresden“ und „Lok Leipzig“ Ende Oktober 2007 etwa verbreiteten die rechten Fans von Lok Leipzig ein Plakat, das unter der Überschrift „Auf nach Dresden“ eine zerstörte Stadtkulisse zeigte, aus der eine „Siegeskönigin“ mit der Fahne des Vereins emporsteigt.
Die Sächsische Zeitung warf sich daraufhin schützend für die Dresdner Opferidentität in die Bresche:
„Hier hört jedes Verständnis auf. Wie viel Dummheit gehört eigentlich dazu, ein Plakat zu produzieren, das ankündigt, Dresden zu verwüsten, ähnlich wie es am 13. Februar 1945 geschah. (...) Jene, die das Plakat produzierten, gehören vor Gericht.
Fußball ist Sport, kein Krieg.“
Weitgehend unbeachtet blieb jedoch die Antwort der, ebenso rechten, Dresdner Fans.
Diese veröffentlichten ein Bild, dass einen Deportationszug mit jüdischen KZ - Opfern zeigt, denen kurzerhand der Wimpel des „Lok Leipzig“ in die Hand montiert wurden.
Die gewählte Symbolik ist nicht zufällig. In den Debatten um die Bombardierung Dresdens wird häufig, mit unterschiedlicher Intention, die Shoa thematisiert. Dies geschieht maßgeblich aus revisionistischen Gründen und nur dann wenn sich die Thematisierung der deutschen Verbrechen als politisch nützlich erweist.
Passend hierzu gibt es ein neues Mobi - Video welches ebenfalls zu den Antifa-Aktivitäten gegen das Gedenken und den Naziaufmarsch einlädt.
Eingestellt von admin um 6:36 PM
2007-12-26
wenn die Deutsche Eiche fällt...
"Das ist ja sehr traurig, wenn die Menschen seiner Natur rücksichtslos zerstört nur wegen der Bequemlichkeit."
Mehr Bequemlichkeit bitte!
Eingestellt von admin um 11:08 AM
2007-12-17
Besinnliches zum Advent #4
"Unverhofft kommt oft" schwätzt der so genannte "Volksmund", der hier mal ausnahmsweise zitiert werden darf, bei unerwarteten, aber insgeheim schon "erahnten" Ereignissen.
Vor einer Woche wetterte der ehemalige Flakhelfer und SS-Mitglied, besinnungslos gegen die neue "Waldschlösschenbrücke". Auf der sehr kleinen Kundgebung, die auch als Veteranenveranstaltung der Bekenntnis-DresdnerInnen hätte durchgehen können, hitlerte Günther Grass der Menge folgenden Blödsinn zu:
„Diese Stadt hat schon genug gelitten“, sagte Grass in Anspielung auf die Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg in der sächsischen Landeshauptstadt. Mutwillig und mit Ignoranz werde die Zerstörung in Friedenszeiten fortgesetzt.
Gerade wegen der Aufbauleistung nach der grauenhaften Zerstörung Dresdens 1945 „muss man besonders zornig und aufmerksam sein, damit diese Art von Zerstörung sich nicht wiederholt“.
(...)

Und weiter im reaktionären Stakkato:
Neben der Politik machte Grass die in Deutschland „wohlbekannte Lobbypolitik“ für die Situation verantwortlich. „Es ist die Lobby, die hineinregiert, die Gesetze bestimmt“, kritisierte Grass. Es seien nicht die gewählten Volksvertreter, es seien die Wirtschaftsverbände. Auch in diesem Fall werde beschämenderweise in der Demokratie die Hilfe einer starken Lobby gesucht, um etwas durchzusetzen, gegen den Bürgerwillen.Kaum zu glauben, das er recht behalten würde, brach doch heute ein neuer "Feuersturm" über "Frauenkirche" und "Schloss" herein. Dort brannte nämlich heute morgen der beliebte, weil angeblich "historische" Weihnachtsmarkt ab. Allerdings war es diesmal nicht die "Royal Air Force", sondern ein "technischer Defekt" verantwortlich, der schließlich für Rauchwolken über der Stadtkulisse und Rußschäden am Dresdner Schloss sorgte.

All das ist dann doch nicht so verwunderlich liest man die Beschreibung auf der kaum zu empfehlenden Seite weihnachtsmarkt-deutschland.de ;-)
„In den ehrwürdigen Mauern des Dresdner Schlosses erwartet den geneigten Besucher ein historischer Christmarkt aus der Entstehungszeit des Stallhofes. Lassen Sie sich beim festlichen Lichterschein der Fackeln und Ölfunzeln und der Ruhe des Stallhofes die beeindruckende Atmosphäre aufs Gemüt legen.
(...)
Wenn zum späten Nachmittag die Fackeln und Funzeln den Stallhof spärlich erhellen, ist das gemütlich Rumstehen unter den Baldachinen und Bögen des Langen Ganges am salbungsvollsten. Geradezu die Gelegenheit zur inneren Einkehr in der Adventszeit.“
Eingestellt von admin um 7:21 PM
If you can't beat them - hug them!
Ein Jahr nach dem Erscheinen seines Buches "Hurra, wir kapitulieren" zieht Henryk M. Broder eine lesenswerte kritische Bilanz:
"Der ehemalige Bischof von Breda, Tiny Muskens, ein liberaler Katholik, hat im August 2007 vorgeschlagen, den Begriff "Gott" durch "Allah" zu ersetzen. Der sozialdemokratische Bürgermeister von Brüssel, Freddy Thielemans, hat eine Kundgebung gegen die schleichende Islamisierung Europas, die am 6. Jahrestag von 9/11 in Brüssel stattfinden sollte, verboten, zugleich hat seine Verwaltung die Polizisten in der Hauptstadt Europas angewiesen, während des Fastenmonats Ramadan nicht in der Öffentlichkeit zu rauchen oder zu essen, um die religiösen Gefühle der Muslime nicht zu verletzen.Weiterlesen via Spiegel: "Küsst die Islamisten, wo ihr sie trefft!"
(...)
"Fighting was no option", sagte einer der Briten, ohne sich mit der Frage aufzuhalten, warum einer, der nicht kämpfen mag, Berufssoldat wird.
"Fighting is no option" ist eine genaue Zustandsbeschreibung der europäischen Konstitution. Es wäre auch eine schönes Motto für die europäische Verfassung."
Eingestellt von admin um 6:57 PM
2007-12-08
Besinnliches zum Advent #3
Traurige Dresden-Krauts versuchten heute erfolglos die Fällung einiger Bäume an der neuen Baustelle für die „Waldschlösschenbrücke“ zu verhindern.
Kaum zu glauben, aber wahr... eine mutmaßliche „Zeitzeugin“ lässt sich in der Presse wie folgt zitieren:
„Die Bäume haben die Bombardierung amerikanischer und britischer Streitkräfte am 13. Februar 1945 überstanden - aber diese Regierung nicht.“Weiter So!
Das ganze grün-braune „Drama“ lässt sich hier nachlesen.
Eingestellt von admin um 5:57 PM
2007-12-05
"Unangemessen und hart"?
Ein 23 Jähriger wurde nunmehr wegen der Hetzjagd auf acht indische Migranten im sächsischen Mügeln zu einer Haftstrafe von 8 Monaten verurteilt.
Doch schon heute meldet der Anwalt des Nazis Berufung an.
Siehe SpOn: Verurteilter will Strafe nicht akzeptieren.Der Baumaschinist aus Mügeln empfinde das Urteil als "unangemessen und zu hart".
Das Amtsgericht Oschatz hatte den 23-Jährigen zu acht Monaten Haft wegen Volksverhetzung und Sachbeschädigung verurteilt.
Es ging damit über den Antrag der Staatsanwaltschaft hinaus, die zehn Monate auf Bewährung gefordert hatte. In den bislang vier Verfahren wegen der Ausschreitungen gegen acht Inder vor dreieinhalb Monaten ist es die härteste Strafe.
(...)
Nach Überzeugung des Gerichts spielte der Angeklagte bei den Ausschreitungen gegen acht Inder im August eine führende Rolle. Es habe die Gefahr eines Pogroms bestanden. Das Urteil solle auch eine abschreckende Wirkung haben, hieß es.
Eingestellt von admin um 5:36 PM